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Am 28. Dezember sind wir mit "Bismillah" auf den Lippen vom Flughafen der THY in Yeşilköy nach Dubai gestartet. Vor der Uganda-Reise habe ich eine kleine Recherche im Internet durchgeführt, und das Reisetagebuch einer Person, die zuvor schon nach Uganda gereist ist, gelesen. Interessant war; das Uganda, das sie sehr düster beschrieb, erschien mir wunderschön. In ihren Reisenotizen sind vor allem ihre Vorurteile sehr stark
Wie dem auch sei, als wir in Dubai angekommen waren, haben wir eine Weile auf den Anschluß gewartet, und im Gebetsraum unser Gebet verrichtet. Als ich die Teams von anderen bekannten gemeinnützigen Organisationen sah, habe ich mich sehr gefreut. Es ist wirklich ein angenehmes Gefühl, zu sehen, wenn aufmerksame Muslime in erregter Spannung ihre gemeinnützige Hilfe mit Eifer an ferne Orte tragen. ´Die Gläubigen können ihre einzelnen kleinen wohltätigen Handlungen in eine Flut verwandeln, indem sie sich aneinander klammern´, ließ ich es mir angesichts dieses Bildes durch den Kopf gehen. Nach langem Warten sind wir in die Region Entebbe von Uganda gestartet. Unterwegs erfuhren wir, dass das Flugzeug auf dem Flughafen der Hauptstadt von Äthiopien ( in unserem Lexikon angegeben als Habeşistan ), Addis Abeba, landen, von dort Passagiere aufnehmen, und weiter fliegen würde. Dann landeten wir in Addes Abeba. Uns wurde gesagt, dass wir innerhalb einer halben Stunde starten würden, aber offenbar hatte sich hier der Zeitbegriff zu verändern begonnen, so dass das Flugzeug lediglich nach einer Stunde Wartezeit starten konnte. Man hatte mir gesagt, dass die Menschen in heißen Ländern etwas faul, und die Zeit verhindert sei. Ich nehme an, es war tatsachlich so... In einem armseligen Gebetsraum, mit herzenswarmen Menschen... Endlich landeten wir auf dem Flughafen Entebbe. Auf dem Flughafen sind mir sofort die Flugzeuge der Vereinten Nationen mit der Aufschrift UN aufgefallen. Vor Neujahr hatten auch die Missionare ihre emsige Arbeit bereits beschleunigt. Beim Verlassen des Flughafens erhielten wir unsere Visa gegen etwas Geld, und konnten so durch die Passkontrolle gehen. Zu unserem Empfang kam der Vertraute und Fahrer des Mufti, unser liebevoller Bruder Muhammed. Nachdem wir uns umarmten, als seien wir langjährige Freunde, machten wir uns auf den Weg von Entebbe nach Kampala. Unterwegs suchten wir einen Gebetsraum auf, um zu beten. Die im Garten der Gebetsstätte plaudernden ugandischen Muslime sind sofort zu uns getreten, haben uns die Hände geschüttelt, und gefragt wie es uns geht, und was wir tun. Im völligen Gegensatz zu dem, was der Mann schrieb, dessen Tagebuch ich gelesen hatte, waren dies liebevolle, gesellige und recht warmherzige Menschen. Der Gebetsraum war nackt; vier Wände, ein Betonboden ohne Teppich... Das war alles! Wir verrichteten das Gebet, und machten uns auf den Weg. Auf dem Weg gab es in Reihen stehende kleine Häuser. Auf den Häusern Blechdächer... Diese sahen mehr wie Kohlekammern von vier Quadratmetern aus, als wie Häuser. Eine Einzelheit, die nicht vergessen werden sollte; auf dem ganzen Weg gibt es in dichten Abständen Kirchen. So wie es überall ist, haben sich Pepsi und Coca Cola auch in Uganda eingenistet, die Wege sind voll von Plakaten. Unser Bruder Muhammed brachte uns nach Old Kampala, an den als "Islamisches Zentrum" bezeichneten Ort, wo sich der Mufti und sein Gremium aufhalten. Der Mufti heißt Şaban Ramazan. Er ist gleichzeitig der Präsident des Hohen Komitees der Muslime. Die Struktur des Komitees ist so, dass dessen Mitglieder durch gemeinsame Wahl aller Muslime eingesetzt werden, und die ugandische Regierung diese Personen offiziell anerkennt. Dieses Komitee funktioniert in der Art eines Scharia-Gerichts, ist aber für Strafverfahren nicht zuständig. Im Land der Leute, die sich untereinander in ihrer eigenen Sprache nicht verständigen können... Als wir zum Islamischen Zentrum gingen, erwartete uns im Garten eine große Menschenmenge, weil sie wohl wußten, dass wir kommen. Diese Menschenmenge sprach untereinander Arabisch und Englisch. Und selten benutzten sie ihre eigene Sprache, um sich zu verständigen. Wie bitter, dass es in diesem Land mehr als 18 einheimische Sprachen gibt, die Menschen sich aber sogar untereinander nicht mit diesen Sprachen verständigen können. Später hat uns der Mufti zusammen mit seinem Komitee in seinem Zimmer empfangen. Nach dem Vorstellen, und nachdem die gegenseitige Freude über die Begegnung zum Ausdruck gebracht wurde, führte man uns durch den Campus, danach verabschiede man sich, und wir trennten uns bis zum Wiedersehen am nächsten Tag beim Festtagsgebet. Das Hotel, in dem wir wohnen sollten, war im Verhältnis zu den hüttenähnlichen Häusern, die wir gesehen hatten, recht modern. Aber, ich sage es, damit Ihr es richtig versteht, es war im Format eines 1-Stern-Hotels in der Türkei. Was den Haufen an englischen Missionaren angeht, der In der Hotellobby wartete, so waren sie vor Neujahrsbeginn auf Menschenfang. Ermüdet eingeschlafen verbrachten wir die Nacht, und gingen früh morgens nach unten zum Frühstücken. Meine Mahlzeiten in Uganda bestanden nur aus Obst und aus Konserven, die ich aus Istanbul mitgebracht hatte. Festtagsgebet und christliche Zeremonie zur gleichen Zeit Nach dem Frühstück ist Bruder Muhammed gekommen, und wir sind zu Fuß an den Platz gegangen, an dem das Festtagsgebet stattfinden sollte. Wir gingen ungefähr einen Kilometer, und mischten uns unter die annähernd 5000 in Reihen sitzenden ugandischen Muslime, die auf einem leeren grünen Feld die Predigt des Mufti und seines Komitees hörten. Direkt 200 Meter neben dem Platz war in einem großen mobilen Zelt die Zeremonie der Christen. Der Vertraute des Mufti gab enttäuscht zum Ausdruck, dass sie sich einen Tag zuvor mit den Christen darüber verständigt hätten, dass zur Stunde des Festtagsgebets deren Zeremonie unterbrochen werden sollte, sie aber mit Sturheit die von Musik begleitete Zeremonie in voller Lautstärke fortsetzten, um zu provozieren. Aber die Muslime haben ebenso stur ihr Gebet fortgesetzt. Im Unterschied zur Türkei hatten sich auch die muslimischen ugandischen Frauen im hinteren Bereich des Platzes in Reihen aufgestellt. Hier verrichten auch die Frauen das Festtagsgebet. Der Mufti hat uns vor dem Festtagsgebet aufstehen lassen, und uns vorgestellt: "Unsere Geschwister, die aus der Türkei gekommen sind, um zu helfen." Noch eine Notiz an dieser Stelle, um es nicht zu vergessen: Wir haben das Festtagsgebet verrichtet, dann wurde aufgestanden und nochmal der Tekbir gesprochen, und noch ein Gebet verrichtet, und wir haben uns angepasst und das Gleiche wie sie gemacht. Aber nachher haben wir erfahren, dass das verrichtete zweite Gebet das Totengebet für Saddam war. So hatten wir, ohne uns darüber bewusst zu sein, Saddams Totengebet verrichtet. Für die Muslime in Uganda war Saddam ein Märtyrer. Danach gratulierte man sich zum Festtag. Nach etwa einer halben Stunde bestiegen wir das Auto, und fuhren zur Residenz des Muftis. Mit dem Gremium haben wir die Vorbereitungen für die Opfergaben besprochen. Sie haben, im Gegensatz zu uns, keine Eile mit dem Schlachten des Opfertieres direkt nach dem Festtagsgebet. Wir gingen zum Devisenbüro und wechselten Geld. Danach machten wir uns auf den Weg zur Opferstätte. Wir kamen an einen Platz ähnlich einer Art Schlachthof. Oh Allah! 1 - 1,20 m große ugandische Pelikane warten versammelt an der Opferstätte auf Fleisch. Weder die Menschen fühlten sich von ihnen belästigt, noch sie fühlten sich von den Menschen belästigt... Offen gesagt, ich war etwas erschreckt, aber wenigstens waren sie nicht größer als ich. Ich näherte mich den Opfertieren, oh Allah, hier waren auch die Opfertiere anders... ihre Hörner hatten einen Durchmesser von fast einer Handspanne... Inzwischen gab es vor dem Festtag eine Preiserhöhung für Opfertiere, der Dollarkurs war gefallen. Zum Glück hatten wir eine Rücklage bei uns, und wir beendeten das Verhandeln, indem wir sie bezahlten. Wir beendeten es, aber was hatten wir davon? Wir fingen wieder an zu warten... Und das Warten nahm kein Ende. Eine Stunde verging, und die Opfertiere waren immernoch nicht aufgeladen. Mit dem Spediteur hatten wir uns, wie wir meinten, geeinigt, wir wollten die Opfertiere in drei Fuhren transportieren. Doch jene sind auch recht gerissen, sie transportierten die Tiere in zwei Fuhren, und kassierten von uns das Geld für drei.  Wie dem auch sei, die Tiere wurden ohne Probleme transportiert, und es wurde damit begonnen, unter den wartenden armen Leuten im Garten der Residenz des Mufti, eines nach dem anderen zu schlachten. Unsere Plakate habe ich mit den längeren Grashalmen, die auf dem Boden wuchsen, an schlampig gezimmerte Geländer festgebunden. Mit Festtagsfreude und der Freude auf Fleisch wurde damit begonnen die Opfergaben in Tüten zu portionieren und zu verteilen. Und mein Kameraobjektiv hat auch interessante Bilder eingefangen. Warum sollte ein ugandischer Bürger unsere Adresse haben wollen? Leider gibt es in Uganda sehr viele Bettler. Elende Zustände machen die Menschen dazu. Es muss wohl eine Angewohnheit sein, jeder, der vorbeikommt, möchte eine Visitenkarte oder unsere Adresse haben. Während ich überlegte, woran das liegen könnte, fielen mir die Afrikaner ein, die über die Türkei nach Europa gehen. Ich weiß es nicht, vielleicht dachten sie: "Es könnte ja sein, dass wir auf der Durchreise vorbeikommen." Ich wollte den Kindern einwenig Freude machen, und habe angefangen die Süßigkeiten, die ich für sie mitgenommen hatte, zu verteilen. Plötzlich begann ein Sich-Hermachen wie am Ort des Jüngsten Tages. Wenn es nur die Kinder gewesen wären, die zuschnappten. Mütter, Väter... Ein Fangen und Haschen. Ich steckte die Bonbons in die Tasche, und es beruhigte sich alles. Naja, danach haben wir auch die IHH-Ballons an die Kinder verteilt. Von ihnen haben wir schöne Bilder mit meiner Kamera aufgenommen. Die Verteilung der Opfergaben haben wir bis zum Abend fortgesetzt. Aufgrund der Hitze entsteht oft das Bedürfnis Wasser zu trinken. Aber wir tun nicht gut daran, wenn wir in verschwitztem Zustand kaltes Wasser trinken. Was passiert eurer Meinung nach, wenn man erhitzt eiskaltes Wasser trinkt? Die Lufttemperatur beträgt hier annähernd durchgehend 30 Grad. Wir dachten "Die Sonne ist hier nicht sehr heiß". Doch wir hatten uns getäuscht. Wir hatten es im Eifer unserer Arbeit nicht bemerkt, und siehe da, am Abend waren wir knallrot geworden, wir mussten lachen... Die Sonne hatte uns getäuscht. "Es gibt viel Arbeit für uns" Ja, wieder ist ein anstrengender Tag vergangen. Am nächsten Tag brachten sie uns an einen touristischen Ort, an dem sich die Quelle des Nils befindet. Wirklich ein schöner Ort, aber wir sagten "Wir haben viel Arbeit", und setzten die Fahrt fort. Auf dem Weg fanden wir Gelegenheit, die primären landwirtschaftlichen Ressourcen Ugandas zu sehen: Tee, Reis, Zuckerrohr, Bananen...Und da sah ich doch Affen am Strassenrand stehen. Mihmandar Muhammed sagte, dass ihnen aus den vorbeifahrenden Fahrzeugen Bananen zugeworfen werden, aber da wir keine Bananen bei uns hatten, konnten wir keine werfen. Schule, Dorf, Missionare... Unterwegs erfuhren wir, dass wir zum Dorf des Muftis der Jinja-Region fuhren, die von Entebbe ungefähr fünf Stunden entfernt liegt. Zuerst besuchten wir in Jinja das Islamische Institut. In der Moschee am Eingang des Instituts verrichteten wir unser Gebet. Wir haben hier ziemlich interessante Eindrücke bekommen. Das hier ist eine Schule, in der eine Grundschulausbildung und eine gymnasiale Ausbildung vermittelt wird, für etwa 450 Personen. Es ist mehr ein ganzes Dorf, als eine Schule. Die Schule ist auf einer sehr großen Fläche gebaut, aber die Gebäude sind wie Baracken, und sehr herunter gekommen. Wir erfuhren, dass auch der Mufti in seiner Kindheit hier gelernt hat. Der Boden der Klassen ist aus Beton, es gibt keinen Teppich, es gibt gar nichts... ."Das hier ist die Küche" sagte Mihmandar, als die Tür geöffnet wurde, waren wir geschockt; der Boden aus Erde, in der Mitte Reste von Holzkohle... Das ist alles, was wir gesehen haben! Und die Stelle, die Bücherei genannt wurde, war, na ja, eine Stelle mit ein paar Büchern. Hier haben wir auch die Schlafstätten der Waisenkinder besichtigt, die im Internat bleiben. Wirklich erschütternd. Wir würden dort nicht einen Tag bleiben, Kameraden. Die Schlafstätten der Mädchen sind genauso... Endlich fanden wir einen vernünftigen Ort; in einem Zimmer gibt etwa 15 Computer. Oh wie wunderbar! Endlich sind wir einem erleichternden Anblick begegnet. Und im Nebenzimmer gibt es für die Ausbildung der Mädchen sechs alte Nähmaschinen. Das ist auch nicht schlecht. Aber alles andere ist sehr armselig und unvollständig, liebe Freunde. Wir fragten "Was ist das hier?", sie sagten "Es wurde geschlossen". Es war ein Raum, in dem Leuten eine Ausbildung angeboten wurde, die neugierig auf den Islam waren, und zum Lernen kamen. Aber als er nicht mehr ausreichte, haben sie woanders ein Internat eröffnet. Wir wunderten uns. Es soll tatsächlich so sein, dass diejenigen, die hier Muslime werden, und nach zwei drei Tagen weggehen, von den Missionaren bekehrt werden. Daher sei es notwendig, dass diejenigen, die für eine Ausbildung kommen, länger bleiben. Das sei fruchtbarer. Aber es sollte hervorgehoben werden: Lässt man die Hast des Lebens, die Sorge um den Lebensunterhalt beiseite, dann läuft das Leben hier sehr viel geduldvoller und weniger hektisch ab. Ja, nach unserem hiesigen Besuch machen wir uns gesenkten Hauptes auf den Weg. Eine warme Mahlzeit in unserem Magen... Na dann werden wir doch noch eine warme einheimische Speise essen können, bevor wir Uganda verlassen. Der Mufti wolle uns in seinem Haus zum Essen einladen. Der Mufti sei aus Anlaß des Feiertags in sein Haus im Dorf gefahren. Wir wurden hier angenehm empfangen. Damit wir unsere Hände waschen konnten, wurde eine Schüssel gebracht, das Wasser wurde gehalten, und wir wuschen die Hände. Auf dem Eßtisch gab es Bananen, gebratenes Fleisch, Huhn, Reis, Reissauce, Brot, Brot mit Butter, Ananas und Zitronen. Das interessanteste war, die gegarten Kartoffeln hatten einen süßen Geschmack. Ich dachte, dass sie mit Zucker gegart wurden, aber im Gegenteil, dies waren von Natur aus süße Kartoffeln. Während alle mit den Händen aßen, haben wir um Löffel gebeten, und mit Löffeln gegessen. Wir haben das Essen genossen. Der Mufti brachte den traurigen Zustand der Madrasa zur Sprache. Dieser Ort braucht ernsthaft Hilfeleistung und Unterstützung. Wir aßen zu Ende. Wir bedankten uns, und machten uns auf den Weg; aber der fünfstündige Weg; fahren und fahren, und kein Ende in Sicht. Ein dicker Kopf, ein verstimmter Magen: Unterwegs in Uganda... Auf unserer Fahrt haben wir in der Region Mombali, die sich auf unserer Wegstrecke befand, auch die dortige Schule besichtigt. Dort gab es auch die gleichen Bilder zu sehen. Wir haben der verantwortlichen Person einen Betrag ugandische Schillinge gegeben, und uns verabschiedet. Hier haben wir den Präsidenten des Islamischen Schariagerichts von Mombali und sein Komitee besucht, und ihm von unseren IHH-Werbebroschüren gegeben. Wir haben seine Erwartungen und Wünsche entgegengenommen, und uns auf den Weg gemacht. Während der Fahrt wieder die gleichen Eindrücke... Hier werden für Personentransporte in der Regel Minibusse benutzt. Sehr oft gibt es hier am Strassenrand in Gruppen versammelte Motorradtaxis. Diese Motorräder werden auch als Familienfahrzeug benutzt. Vier Personen auf einem Motorrad: Mutter, Vater, und zwei Geschwister... Nun, am Ende dieser fünf Stunden, die unterwegs vergingen, und ich als Ergebnis der Verbindung zwischen schlechter Strasse und der Sturheit des Fahrers mir vier fünf Mal den Kopf an die Decke gestossen, und einen elenden Magen bekommen hatte, warf ich mich mit letzter Kraft ins Hotel. Eine Nacht in Erschöpfung... Dann der Morgen... Und in den ersten Morgenstunden haben wir "94.1 Bilal FM" besucht. Dieser Ort stimmte mich sehr froh, denn das hier ist eine sehr gute Dienstleistung. Das Radio, in dem auch Frauen ein Programm machen, sei in Uganda recht verbreitet, nur in die Region Jinja und in die Region Mombali könne man nicht senden. Wir haben sofort den Mufti gefragt, wie dieser Radiosender empfangen werden könnte. Wenn Sender vorhanden wären, könnten sie es für 5000 Dollar installieren. Ich finde, es ist eine gute Dienstleistung. Denn es ist eine Gelegenheit für Menschen in unzugänglichen Regionen den Islam kennenzulernen. Und die Kosten sind ziemlich gering. Trotz allem mögen wir Uganda Nunmehr war die Zeit gekommen, sich zu trennen. Früh am nächsten Morgen sind wir zur Residenz des Mufti gegangen, um uns zu verabschieden. Wir baten den Mufti uns das Zentrum zu zeigen, das als Moschee und Institution des Mufti gebaut wurde, er schlug unsere Bitte nicht ab. Dieser riesige Moscheekomplex, dessen gesamte Kosten vom libyschen Präsidenten Gaddafi übernommen wurden, hatte mich, offen gesagt, in seinen Bann gezogen. Ich hatte nicht vermutet, dass es in Uganda einen so schönen und luxuriösen Ort geben könnte. Hier gab es einen Konferenzsaal, einen Versammlungssaal, einen öffentlichen Gebetsraum, eine riesige Bibliothek, Computer, verschiedene Räume der Verwaltungsabteilungen... Der Rundgang nahm kein Ende. Der Ort hier ist von kolossaler Größe, ein ziemlich luxuriöses Gebäude. Innerhalb eines Monats soll die Einrichtung im Beisein von 10 Staatsmännern aus verschiedenen Ländern den Dienstbetrieb aufnehmen. Nachdem wir auch diesen Ort gesehen hatten, verabschiedeten wir uns, und machten uns auf den Weg zum Flughafen Entebbe. Uganda hat mit seinen netten, arglosen und armen Menschen schöne Eindrücke in unserer Erinnerung hinterlassen. |