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Tage und Monate sind vergangen. Jetzt begegnen die Muslime nun von Neuem der Freude und Heiterkeit ihres Festtages, erlangen den Stolz, der in der Weihung seines Sohnes Ismail an Allah durch Ibrahim steckt.
Die Welt dreht sich fortan, um die Opfergabe zu verstehen, um zu seinem Geheimnis zu gelangen. Mit der Welt, mit dem gleichen Geist und der gleichen emotionalen Intensität drehen sich auch die Beauftragten der IHH (TR)-Stiftung für Humanitäre Hilfe, indem sie die Liebe, die Hoffnung und die Brüderlichkeit mit sich tragen. Mit dem Festtag eilen wir zu den Kriegen, um den Leben, für die es kein Morgen gibt, Hoffnung zu geben, zu den Flüchtlingen, die fortlaufen, ohne sehen zu können, was sie erwartet, zu den Kindern, die von Naturkatastrophen, Krisen und Armut zu Waisen gemacht wurden, zu den Witwen, zu den Einsamen, zu den Schulen ohne Kreide, zu den Krankenhäusern ohne Aspirin, mehr noch, wir wenden unseren Geschwistern unser wahres Gesicht zu.
Wir sind voller Freude und Begeisterung, denn das Opferfest steht bevor. Trotz der Kriege, Katastrophen, der Armut und der Mängel werden wir den Festtag feiern, die Festtagsfreude auskosten. Das ist unser Festtag. Wir werden Hoffnung und Freundschaft in unseren Herzen teilen, uns einander nähern. Denn das Fest bedeutet, Freude zu empfinden, die Opfergabe bedeutet Annäherung, sie bedeutet, im "Birr" ( Glauben ) zu vergehen, und mit dem gleichen Geist wieder aufzuerstehen. Denn die Opfergabe ist, auch wenn man unter Mangel und Entbehrungen leidet, die neuerliche Probe, alle Ketten zu zerschlagen, sich vor Allah zu verneigen, und sie ist Tugendhaftigkeit in dem Ausmaß wie die Ibrahims, nämlich seinen Ismail, also sein Ein und Alles Allah zu weihen.
Die Welt dreht sich, und wir drehen mit der Opfergabe unser Gesicht unseren Geschwistern zu. Wir wenden unser Gesicht zu, ob Osten oder Westen, Norden oder Süden, schwarz oder gelb, rot oder weiß. Bosnisch oder Arabisch, Khmerisch oder Tschetschenisch, mit der Opfergabe wenden wir unseren Geschwistern unser Gesicht zu. Wir möchten sie umarmen, und sie fragen, wie es ihnen geht. Mit der Opfergabe möchten wir ihre Sorgen und ihren Kummer, ihre Freude teilen. Wir möchten die Grüße unserer Geschwister in Anatolien mit einem Stück Fleisch vom Opfertier ausrichten, und Gäste an den Eßtischen sein.
Als IHH (TR)-Stiftung für Humanitäre Hilfe haben wir mit der Opfergabe das erste Mal vor 15 Jahren in Bosnien-Herzegowina bei unseren Geschwistern gestanden, und ihr Leid geteilt, als sie dem Unrecht, der absonderlichen Machtbalance auf der Welt, und der sinnlosen Realpolitik geopfert wurden. Monate und Jahre vergingen und die IHH (TR) setzte die Karawane der Brüderlichkeit, mit der sie sich in Bosnien auf den Weg gemacht hatte, bis nach Asien, Afrika, dem Balkan, Kaukasien, dem Mittleren und Fernen Osten, und noch weiter, bis nach Südamerika fort. Unser Kurs ist immer Gerechtigkeit, unser Ziel Brüderlichkeit und das Teilen gewesen.
Während die einen fragten, wo wir geblieben seien, und andere sagten, dass es kein Auseinandergehen mehr geben solle, richteten wir die Grüße und Zuneigungsbekundungen aus, die wir aus Anatolien mitgebracht hatten, indem wir ihnen sagten, wie sehr wir sie doch vermisst hatten. Die Opfergabe ist ein Segen unter den zahllosen Segnungen, die uns Allah darreicht. Sie ist eine Gelegenheit für einen lebendigen Neuanfang. Wir laden alle wohltätigen Menschen ein zum Gebet für Freude und Brüderlichkeit, das dieses Jahr durch die Opfergabe auf fünf Kontinenten in 111 Ländern und Regionen wieder zu neuem Leben erweckt werden wird. Die Opfergabe wird unser Gruß an unsere Geschwister sein. " Die Opfergabe: Hilfe für die Armen; ein Freudenfest für die Welt!“ |